kurz über mich

Ich hatte das Glück in eine Musikerfamilie hineingeboren zu werden und erblickte das Licht der Welt im März 1976. Meine Eltern – beide Berufsmusiker und Bratscher– ließen es sich nicht nehmen und haben mir schon im Alter von fünf Jahren die Liebe zur Musik mit einem Instrument, nämlich der Geige, nahegebracht. Von nun an konnte ich nicht anders – ich habe dieses Instrument so lieb gewonnen, dass ich es bis zu meinem 19. Lebensjahr intensivst „studiert“ habe. Mit meiner Geige habe ich schließlich auch den Leistungskurs Musik absolviert. Bedingt durch den Beruf meiner Großmutter (Opernsängerin an der Oper in Varna, Bulgarien) wiederum hatte ich auch schon immer reges Interesse an der Gesangskunst. Als ich noch klein war, nahm sie mich immer mit in die Oper und ich durfte bei Proben zuhören. Danach sang ich meistens die ganzen Arien vor dem Spiegel vor – singen und schauspielern war schon immer meins! Bereits zu dieser Zeit (und da war ich gerade mal fünf, sechs Jahre alt) hatte ich eine besondere Affinität zur Bühne. Irgendwann, so sagte ich zu mir, möchte ich auf der Bühne stehen und meine Begeisterung mit dem Publikum teilen! Letztlich ist es auch so gekommen. Während meines Studiums der Betriebswirtschaftslehre durfte ich meine ersten Schritte als Sängerin auf der Bühne machen – im Rahmen des regelmäßig von Dierk Sartor organisierten „Talentschuppen“ an meiner ehemaligen Schule Stetten-Institut. Daraufhin folgten auch schon Engagements mit der Big-Band „The Hornflakes“ und „Golden Sound“, mit denen ich mehrmals den Opernball in Augsburg und diverse Feierlichkeiten bestreiten durfte. Parallel dazu sammelte ich Bühnenerfahrung, indem ich im Romanistentheater der Uni Augsburg mitspielte und es letztlich sogar zur Hauptrolle, Irma La Douce, schaffte. Hanspeter Plocher, dem Regisseur des Ganzen, bin ich dafür immer noch sehr dankbar. Durch seine Hilfe konnte ich nicht nur bei der Schauspielerei, sondern auch bei meinen Auftritten als Sängerin an Lockerheit, Improvisationsstärke und Routine gegenüber dem Publikum dazugewinnen. Eine tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Nun denn, eines führte zum anderen, durch das Auftreten in verschiedenen Formationen lernte ich eine Menge neuer Leute kennen – und sie mich. Es folgten viele weitere Auftritte und – durch die unterschiedlichen Ensembles – in Folge dessen das Aufbauen eines doch recht abwechslungsreichen Repertoires. Letztlich war es mir möglich, endlich mein eigenes Quintett zu gründen und dem Publikum die vielen eigenen Kompositionen und Texte durch Live-Konzerte und die CD „roots & influence“ zu Gehör zu bringen. Ein großes Dankeschön gilt hier meinen Bandkollegen, sowie MONS Records und Thilo Berg, die an dieses Projekt geglaubt und es unterstützt haben!