Stephan Holstein

Als Jazzmusiker ist Holstein ein echter Grenzgänger. Er begann seine Karriere im Alter von 13 Jahren in den Jazzclubs in und um München in den 70 -er und 80-er Jahren. Klassischer Unterricht bei Karl Heinz Hahn, ehem. Soloklarinettist der Münchner Philharmoniker. Er besuchte Workshops bei Attila Zoller in Vermont, Lee Konitz und Clifford Jordan in New York. 1995 erhielt er den Bayerischen Staatsförderpreis als Jazzklarinettist.

Heute ist er national und international in vielen Bands und Projekten tätig. Seine stilistische Bandbreite reicht von der Musik Django Reinharts mit „Cordes Sauvages“ (Samois, F), über sein eigenes Klassik-Trio-Projekt (Leipziger Bachtage) und zeitgenössischen Jazzprojekten mit dem Bassisten Uli Fiedler (Tre Pane), dem Schlagzeuger Walter Bittner (Zackedy Music), über die Weltmusik von Alexandrina Simeon, bis hin zum Blues des Frank Muschalle Trios und den Improvisationen mit dem Kirchenorganisten Werner Zuber. Mit dem Geiger Jörg Widmoser lässt er die Musik von Charlie Parker wiederaufleben und entwickelt in dem Programm „To Pres with Love“ als Musiker und Sprecher ein einzigartiges Portrait der Saxophonlegende Lester Young.

Langjähriger Dozent beim „Erlanger Jazzworkshop“ und im Leopold Mozart Zentrum der Universität Augsburg. Lesungen mit R. Willemsen, J. Hube, P. Markaris, Kurt Weinzierl, Francis Fulton-Smith und Georg Ringsgwandl. Performances im Bereich der Bildenden Kunst: Wunderlich, Alt, Helmut Walter, Paul Klee.

Einspielung von über 30 CD-, Video-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen.

Mit dem Bayerischen Kammerorchester Bad Brückenau Programme Gershwin/Ellington/The Beatles. „Satchmo King of Jazz“ mit dem Tourneetheater Landgraf (Musical).

Blues mit dem Frank Muschalle Trio, Tommi Harris, Denise Gordon, Martin Schmitt, Lillian Boutté, Louisiana Red, Al Jones, Christian Willisohn, Zora Young, Little Willie Littlefield, Nick Woodland etc.

Auftritte und Aufnahmen mit: (Auswahl) Dan Barret, Dick Cary, Art Hodes, Günther Lenz, Colin Dawson, Thilo Wagner, Wolfgang Lackerschmid, Pete York, Sandy Patton, Walter Lang, Howard Alden, Wolfgang Schlüter, Herb Geller, Frank Roberscheuten, Thomas Stabenow, Tizian Jost, Helmut Nieberle, Ack van Royen, John Engels, Cees Slinger, Johannes Faber, John Marshall, Sandro Roy, Emil Mangelsdorf , Martin Stegner, Dirk van der Linden, Tommi Harris, Lousiana Red, Christian Willisohn, Martin Schmitt und Diknu Schneeberger.